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1. Reise
Die Reise nach Quito wird von dem/der VolontärIn organisiert. Der Flug muss früh genug gebucht werden. Vor der Abreise gibt der/die VolontärIn Eliane Berger, der Verantwortlichen für Volontärbetreuung, das Reisedatum, die Abreise- und Ankunftszeit und die Flugnummer bekannt (eliane.berger@prominadoresdesuenos.org). Eliane Berger wird diese Informationen an Marco Nyffeler oder an die Gastfamilie weiterleiten. Bei der Ankunft in Quito wird der/die VolontärIn von einem Mitglied der Fundación “Minadores de Sueños” oder von der Gastfamilie am Flughafen in Empfang genommen. Es sollte vor der Abreise geklärt werden, wen man am Flughafen trifft. Die Verantwortliche für Volontärbetreuung ist gerne bei der Planung der Reise behilflich und unterstützt  mit hilfreichen Tipps.

Aktuelle Reisehinweise zu Ecuador findet man auf der Homepage des Eidg. Departments für auswärtige Angelegenheiten www.eda.admin.ch/reisehinweise/


2. Unterkunft

2.1 Gastfamilie
Die Unterkunft in einer ecuadorianischen Gastfamilie wird von Marco Nyffeler vor Ort organisiert. Der/die VolontärIn erhält alle wichtigen Informationen vor der Abreise. Die Gastfamilien sind Familien, die meist über das ganze Jahr Studierende beherbergen. Marco Nyffeler kennt die Gastfamilien persönlich und trifft mit ihnen genaue Abmachungen.
Die Gastfamilie bietet: Einzel- oder Doppelzimmer, Dusche und WC, Frühstück und Abendessen (nach Wunsch auch Mittagessen) und eine Möglichkeit, Kleider zu waschen.
Hinweis: Nebst Internetbenutzung kann man in Internetcafés auch günstig Telefonieren.
Preis: Für den Aufenthalt in einer Gastfamilie sollte mit ca. 400 USD pro Monat gerechnet werden. Der Preis pro Tag beträgt ungefähr 13 USD. Genauere Abmachungen sind mit Marco Nyffeler und der Gastfamilie zu treffen.

2.2 Weitere Unterkünfte

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit, bei einem ecuadorianischen Volontär im Viertel ein Zimmer zu mieten. Das Zusammenleben funktioniert wie eine Wohngemeinschaft und der/die VolontärIn muss entsprechend selber für das Essen aufkommen. Diese Art der Unterkunft kostet ca. 150 USD pro Monat. Wichtig: Da die Wohnung im Viertel (ausserhalb des Zentrums) liegt, sind Ausgang und andere Freizeitaktivitäten etwas schwierig zu planen. Die Unterkunft im Viertel ist zu empfehlen, falls der/die VolontärIn einen längeren Einsatz macht und sich voll und ganz dem Projekt widmen will.

Es kann auch selbstständig eine Unterkunft gesucht werden. Quito ist ein sehr beliebtes Ziel für Sprachstudierende. Daher gibt es verschiedene Möglichkeiten in der Stadt.


3. Sprachschule

Falls der/die VolontärIn nicht bereits über Spanischkenntnisse verfügt, empfehlen wir, vor dem Einsatz im Projekt eine Spanischschule zu besuchen. Es besteht die Möglichkeit, zum Beispiel vormittags während 4 Stunden Spanischunterricht zu nehmen und nachmittags in der Aufgabenhilfe zu mitzuarbeiten. Informationen zu Sprachschulen findet man beispielsweise über folgende Links:

oder über Schweizer Organisationen, die Sprachreisen organisieren (Boa Lingua, Globotrek, Pro Linguis).

Der/die VolontärIn organisiert den Sprachkurs selber und informiert die Verantwortliche für Volontärbetreuung Eliane Berger eliane.berger@prominadoresdesuenos.org anschliessend darüber. Marco Nyffeler wird wenn nötig Kontakt mit der Schule aufnehmen. Aus Erfahrung können wir die ‚Simón Bolívar Spanish School’ empfehlen. Der Unterricht ist preiswert und sehr effektiv. Wir sind dem/der VolontärIn gerne bei der Suche einer geeigneten Schule behilflich.
 

4. Visum
Für einen Aufenthalt in Ecuador von maximal 90 Tagen wird einem bei der Einreise am Flughafen ein sogenanntes Touristenvisum ausgestellt.
Für einen Aufenthalt, der länger als 90 Tage dauert, wird ein Volontariatsvisum benötigt.  Dieses wird in Zusammenarbeit mit Eliane Berger (eliane.berger@prominadoresdesuenos.org), der Volontärverantwortlichen in der Schweiz oder Marco Nyffeler (fundacion@minadoresdesuenos.org), dem Projektverantwortlichen in Quito vor der Abreise in der Schweiz beantragt.

5. Impfungen
Ecuador hat viele tropische Regionen und in gewissen Gebieten ist die Hygienesituation nicht mit der westeuropäischen vergleichbar. Aus diesen Gründen kann es sinnvoll sein vor der Abreise einige Impfungen aufzufrischen oder zusätzlich machen zu lassen:

  • Hepatitis A (B empfehlenswert)

  • Diphtherie/Tetanus

  • Typhus

  • Bei Bedarf: Tollwut, Gelbfieber, Malaria (nur als Profilaxe)

Eine individuelle Beratung vor der Reise lohnt sich auf jeden Fall, da die Impfungen auf die jeweiligen Reisewünsche abgestimmt werden sollten. Genauere Auskunft gibt das Schweizerische Tropeninstitut STI in Basel: Tel.: 061/284 81 11 oder folgende Links:

Beachte: Für die Einreise in einige Länder Lateinamerikas sind gewisse Impfungen vorgeschrieben! Das heisst, ohne Nachweis bestimmter Impfungen kann nicht eingereist werden. Der/die VolontärIn ist für die Impfungen verantwortlich. Der Verein “Pro Minadores de Sueños” und die Fundación “Minadores de Sueños” lehnen jegliche Haftung für Folgen mangelnden Impfschutzes ab.


6. Versicherung

Der/die VolontärIn ist selber für den Versicherungsschutz verantwortlich (internationale Versicherung), der Verein “Pro Minadores de Sueños” und die Fundación “Minadores de Sueños” übernehmen keine Verantwortung und allfällige Kosten bei Krankheit oder Unfall.