Vorbereitungen für den Einsatz

1. Reise
Die Reise nach Quito wird von dem/der VolontärIn organisiert. Der Flug muss früh genug gebucht werden. Vor der Abreise gibt der/die VolontärIn Eliane Berger, der Verantwortlichen für Volontärbetreuung, das Reisedatum, die Abreise- und Ankunftszeit und die Flugnummer bekannt. Eliane Berger wird diese Informationen an Marco Nyffeler weiterleiten. Bei der Ankunft in Quito wird der/die VolontärIn von einem Mitglied der Fundación “Minadores de Sueños” oder von der Gastfamilie am Flughafen in Empfang genommen. Es sollte vor der Abreise geklärt werden, wen man am Flughafen trifft. Die Verantwortliche für Volontärbetreuung ist gerne bei der Planung der Reise behilflich und unterstützt  mit hilfreichen Tipps.

Aktuelle Reisehinweise zu Ecuador findet man auf der Homepage des Eidg. Departments für auswärtige Angelegenheiten www.eda.admin.ch/reisehinweise/

 

2. Unterkunft

2.1 Volontärwohnung

Für ein intensives Volontariat empfehlen wir die Option der Wohnung im Viertel. Dies ermöglicht einen tiefen Einblick in die Lebenssituation der Bevölkerung, direkten Kontakt und eine optimale Einbindung in die Fundación. Die Volontärwohnung funktioniert wie eine WG. Die Volontärs sprechen sich bezüglich Einkaufen, Kochen etc. untereinander ab.

Die Kosten liegen bei günstigen 4.– USD/Tag (Preise 2016). Das beinhaltet:

  • möbliertes Zimmer (maximal zu zweit)
  • Decken und Bettwäsche
  • Mittagessen in der Fundación
  • Fernseher, Internet und lokale Telefongespräche
  • Die Kleider können bei Marco Nyffeler gewaschen werden

Wissenswertes

  • Wie üblich in Ecuador hat die Wohnung keine Heizung.
  • Frotté-Wäsche muss selber mitgebracht werden.
  • Wäsche kann in der Fundación bei Marco Nyffeler oder von einer Frau aus dem Viertel gewaschen werden.
  • Da die Wohnung im Viertel (ausserhalb des Zentrums) liegt, sind Ausgang und andere Freizeitaktivitäten unter der Woche etwas schwieriger zu planen.

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2.2 Gastfamilie
Volontärs, die vor ihrem Einsatz während einigen Wochen einen intensiven Sprachkurs in Quito besuchen, haben die Möglichkeit, während dieser Zeit in einer Gastfamilie im Zentrum zu wohnen und danach in die Volontärwohnung im Viertel zu wechseln.

Die Unterkunft in der Gastfamilie wird von Marco Nyffeler vor Ort organisiert. Der/die VolontärIn erhält alle wichtigen Informationen vor der Abreise. Marco Nyffeler kennt die Gastfamilien persönlich und trifft mit ihnen genaue Abmachungen.

Die Gastfamilie bietet:

  • Einzel- oder Doppelzimmer
  • Dusche und WC
  • Frühstück und Abendessen (nach Wunsch auch Mittagessen)
  • die Möglichkeit, Kleider zu waschen.

Hinweis: Nebst Internetbenutzung kann man in Internetcafés auch günstig telefonieren.

Preis: Für den Aufenthalt in einer Gastfamilie sollte mit ca. 480 USD pro Monat gerechnet werden. Der Preis pro Tag beträgt 16 USD. Genauere Abmachungen sind mit Marco Nyffeler und der Gastfamilie zu treffen.

2.3 Weitere Unterkünfte

Es kann auch selbstständig eine Unterkunft gesucht werden. Quito ist ein sehr beliebtes Ziel für Sprachstudierende. Daher gibt es verschiedene Möglichkeiten in der Stadt. Bei dieser Option ist der Volontär auf sich gestellt und trägt die volle Verantwortung dafür.

 

3. Sprachschule
Falls der/die VolontärIn nicht bereits über Spanischkenntnisse verfügt, empfehlen wir, vor dem Einsatz im Projekt einen intensiven Spanischkurs zu besuchen. Es besteht auch die Möglichkeit, vormittags während 4 Stunden Spanischunterricht zu nehmen und nachmittags in der Aufgabenhilfe mitzuarbeiten. Informationen zu Sprachschulen findet man beispielsweise über folgende Links:

oder über Schweizer Organisationen, die Sprachreisen organisieren (Boa Lingua, Globotrek, Pro Linguis).

Wir arbeiten mit der Sprachschule Simón Bolívar zusammen und können Sprachkurse für den/die VolontärIn vor Ort buchen. Aus Erfahrung können wir die „Simón Bolívar Spanish School“ sehr empfehlen, da der Unterricht preiswert und effektiv ist.

Ansonsten organisiert der/die VolontärIn den Sprachkurs selber und informiert die Verantwortliche für Volontärbetreuung Eliane Berger anschliessend darüber. Marco Nyffeler wird wenn nötig Kontakt mit der Schule aufnehmen.

 

4. Visum
Für einen Aufenthalt in Ecuador von maximal 90 Tagen wird einem bei der Einreise am Flughafen ein Touristenvisum ausgestellt. Für einen Aufenthalt, der länger als 90 Tage dauert, wird ein Volontariatsvisum benötigt.  Dieses wird in Zusammenarbeit mit Eliane Berger, der Volontärverantwortlichen in der Schweiz oder Marco Nyffeler, dem Projektverantwortlichen in Quito vor der Abreise auf der Ecuadorianischen Botschaft beantragt.

 

5. Impfungen
Ecuador hat viele tropische Regionen und in gewissen Gebieten ist die Hygienesituation nicht mit der westeuropäischen vergleichbar. Aus diesen Gründen ist es sinnvoll vor der Abreise einige Impfungen aufzufrischen oder zusätzlich machen zu lassen:

  • Hepatitis A (B empfehlenswert)
  • Diphtherie/Tetanus
  • Typhus
  • Bei Bedarf: Tollwut, Gelbfieber, Malaria (nur als Profilaxe)

Eine individuelle Beratung vor der Reise lohnt sich auf jeden Fall, da die Impfungen auf die jeweiligen Reisewünsche abgestimmt werden sollten. Genauere Auskunft gibt das Schweizerische Tropeninstitut in Basel: www.swisstph.ch oder Tel.: 061/284 81 11 oder folgende Links:

Beachte: Für die Einreise in einige Länder Lateinamerikas sind gewisse Impfungen vorgeschrieben! Das heisst, ohne Nachweis bestimmter Impfungen kann nicht eingereist werden. Der/die VolontärIn ist für die Impfungen verantwortlich. Der Verein “Pro Minadores de Sueños” und die Fundación “Minadores de Sueños” lehnen jegliche Haftung für Folgen mangelnden Impfschutzes ab.

 

6. Versicherung
Der/die VolontärIn ist selber für den Versicherungsschutz verantwortlich (internationale Versicherung), der Verein “Pro Minadores de Sueños” und die Fundación “Minadores de Sueños” übernehmen keine Verantwortung und allfällige Kosten bei Krankheit oder Unfall.