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Kurzbericht: November 2004
JUGENDBANDEN IN QUITO - EIN ORT VON GEBORGENHEIT?

Einmal mehr melde ich mich mit diesem Kurzbericht aus Ecuador.
In den letzten Wochen sah ich verschiedene Fernsehsendungen über Jugendbanden in Quito. Auffällig ist, dass sich diese in den letzten Jahren vergrössert haben und man von einem eigentlichen Boom reden kann. Forschungen zeigen, dass Kinder aus Familien von tiefen sozio-ökonomischen Schichten besonders gefährdet sind.

Zudem gibt es eine hohe Zahl an Kindern, welche beide Elternteile in Länder des Nordens wie Spanien emigriert sind. Dies führt zu einem grossen emotionellen Defizit bei den Kindern. Durch das Fehlen der elterlichen Geborgenheit sind diese Kinder besonders gefährdet, in Banden- oder Drogenszenen hineinzuwachsen. Somit hat die Fundacion in den letzten Wochen vermehrt über Alternativen für die Jugendlichen und Prävention an den heranwachsenden Kindern nachgedacht. Sicher ist, dass dieser Bereich eine neue und sehr komplexe Herausforderung für die soziale Arbeit in Ecuador bieten wird. Geplant sind Zusammenarbeiten mit Organisationen, welche einerseits in Jugendarbeit spezialisiert sind und andererseits sich für die Familienzusammenführung einsetzen.

Konkrete Aktivitäten im 2004
Seit einem Jahr hat sich die Stiftung im Sektor ‚Ranchos los Pinos’ niedergelassen und die Aufgabenhilfe realisiert. Auch hier können wir mit stolz berichten, dass alle Kinder das Schuljahr mit ‚Gut’ bestanden haben. Die Kinder sind sehr motiviert und kommen nach den langen Sommerferien selbständig wieder in die Aufgabenhilfe. Nebst den verbesserten Schulleistungen ist eine Veränderung im Sozialverhalten festzustellen. Die Kinder übenehmen stetig mehr Eigenverantwortung, zeigen sich solidarisch zu den anderen, und verfügen über eine bessere Kommunikationsfähigkeit. So wird die Gewalt unter ihnen stetig abgebaut und es entwickelt sich eine alternative des Zusammenlebens.

Obwohl das Viertel bereits über 10 Jahre existiert, wurde zum ersten Mal ein Sommerferienprogramm in diesem Sektor durchgeführt. Das zweiwöchige Programm wurde von den Jugendlichen, welche wir in früheren Jahren ausbildeten, realisiert. Diese boten den 120 Kindern ein abwechslungsreiches Programm, wie beispielsweise Theater, Malen, Basteln, Ausflüge, Wettbewerbe, Sporttag, usw. In diesem Jahr gab es noch kleinere Anlässe, ein Programm an Ostern und an Weihnachten.

Ein wichtiges Projekt bezüglich Zusammenarbeit mit dem Viertel und anderen Organisationen war die Verbesserung der Einrichtungen des bestehenden Kindergartens und -hortes. In zwei Arbeitstagen mit den Eltern wurde ein adäquater Spielplatz für die Kinder eingerichtet. Weiter ist die Verbesserung der sanitären Anlagen und der Küche geplant. So soll ein Umfeld entstehen, welches eine gesunde und optimale Entwicklung dieser Kinder ermöglicht.

Der Bau der Schulräume geht langsamer als geplant vorwärts. Ich bin aber zuversichtlich und hoffe, dass bis Ende Jahr der erste Raum fertig gestellt werden kann, damit im neuen Jahr die Aufgabenhilfe in einem grösseren und angepassten Ort stattfinden kann.

Seit September haben wir zwei Schweizer Freiwilligenhelfer im Einsatz. Diese arbeiten einerseits in der Konstruktion und andererseits in der Aufgabenhilfe tatkräftig mit. Diese Einsätze sind für alle sehr bereichernd und ich hoffe, dass wir weiterhin in dieser Form einen direkten und schönen Austausch von Kulturen und gleichzeitig Wissensförderung erleben können.

So wird die Gewalt unter ihnen stetig abgebaut und es entwickelt sich eine alternative des Zusammenlebens.

Obwohl das Viertel bereits über 10 Jahre existiert, wurde zum ersten Mal ein Sommerferienprogramm in diesem Sektor durchgeführt. Das zweiwöchige Programm wurde von den Jugendlichen, welche wir in früheren Jahren ausbildeten, realisiert. Diese boten den 120 Kindern ein abwechslungsreiches Programm, wie beispielsweise Theater, Malen, Basteln, Ausflüge, Wettbewerbe, Sporttag, usw. In diesem Jahr gab es noch kleinere Anlässe, ein Programm an Ostern und an Weihnachten.

Ein wichtiges Projekt bezüglich Zusammenarbeit mit dem Viertel und anderen Organisationen war die Verbesserung der Einrichtungen des bestehenden Kindergartens und -hortes. In zwei Arbeitstagen mit den Eltern wurde ein adäquater Spielplatz für die Kinder eingerichtet. Weiter ist die Verbesserung der sanitären Anlagen und der Küche geplant. So soll ein Umfeld entstehen, welches eine gesunde und optimale Entwicklung dieser Kinder ermöglicht.

Der Bau der Schulräume geht langsamer als geplant vorwärts. Ich bin aber zuversichtlich und hoffe, dass bis Ende Jahr der erste Raum fertig gestellt werden kann, damit im neuen Jahr die Aufgabenhilfe in einem grösseren und angepassten Ort stattfinden kann.

Seit September haben wir zwei Schweizer Freiwilligenhelfer im Einsatz. Diese arbeiten einerseits in der Konstruktion und andererseits in der Aufgabenhilfe tatkräftig mit. Diese Einsätze sind für alle sehr bereichernd und ich hoffe, dass wir weiterhin in dieser Form einen direkten und schönen Austausch von Kulturen und gleichzeitig Wissensförderung erleben können.