Wir danken!

Unser erstes Vereinsjahr

Unser erstes Vereinjahr neigt sich dem Ende zu und wir freuen uns bereits auf die geplanten Aktivitäten im Jahr 2008.

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Doch bevor wir weiter organisieren, wollen wir uns Zeit nehmen stillzustehen und zurück zu blicken. Für den Vorstand war es ein Jahr voller Begeisterung und Engagement. Ein Engagement, das sowohl im Kleinen wie im Grossen viel Unterstützung erleben durfte. Entsprechend möchten wir an dieser Stelle danken.

Danken möchten wir allen, die unsere Aktivitäten unterstützt haben. Sei es mit Kuchen backen für einen Vortrag, mit kostenlosem Drucken von Jahresberichten, mit einem kostenlosen Coaching im Aufbau und Unterhalt der Webseite, mit einer Laptop-Spende für den Verein, mit ansteckender Begeisterung in einem Referat über einen Einsatz im Projekt oder eigenen Initiativen wie ein Marronistand im Quartier.
All diese Unterstützung hat nicht nur unsere Arbeit erleichtert, sondern sie hat uns durch das Erleben von Anteilnahme und Mittragen des Projektes im Verlauf des Jahres immer wieder gestärkt und vorangetrieben.

Danken möchten wir auch allen Volontären, die mit ihrem Einsatz ein Stück die Welt verändert haben. Gemeint ist nicht nur die Welt in „Rancho los Pinos“, sondern auch die Welt jedes einzelnen Volontärs, an der wir auch wieder teilhaben dürfen. Dank der Volontäre – und auch anderer nach Quito-Reisender – konnte der Verein in diesem Jahr mehrmals Material in Form von Kleider, Schulmaterial, Spielsachen kostenlos ins Projekt spenden. Danke auch all den unermüdlichen Sammlern dieses Materials.

Und zu guter Letzt, aber nicht weniger wertvoll, danke an all die Menschen, Vereine und Institutionen, die jährlich oder einmalig grosse und kleine Spenden auf unser Konto überweisen, mit denen in Quito grosse Visionen umgesetzt werden.

Wir wünschen allen einen guten Rutsch und ein freudiges 2008
Der Vorstand

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Jahresbericht 2007

Liebe Freunde des Projektes „Minadores de Sueños“

Wir freuen uns euch ankündigen zu können, dass unsere Jahresbericht 2007, der Projekt und Verein gemeinsam präsentiert, druckfrisch versandt werden konnte.

Das Jahr 2007 war dank eurer Unterstützung eindeutig von Wachstum geprägt: Aufbau eines Jugendprojektes, Verlängerung des Ferienprogrammes und Eröffnung einer Sammelstelle für recyclierbares Material, personeller Zuwachs und die Fertigstellung eines weiteren Schulraumes. Die Aufgabenhilfe, der Stützunterricht und die Schulhilfe wurden ohne wesentliche Veränderungen weitergeführt.

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Für diejenigen, die den aktuellen Jahresbericht nicht in Papierform erhalten haben, besteht hier die Gelegenheit ihn in voller Länge auf unserer Webseite zu lesen => bitte hier klicken

Weitere Antworten aus Quito

Wir haben wieder Post aus Quito erhalten. Marco hat mir einige weitere Fragen beantwortet, die ich gerne mit euch teilen würde. Eine Frage ist hier unter AKTUELLES beantwortet. Weitere neue Fragen und Antworten findet ihr unter Interview mit dem Projektleiter.

Was würdest du dir für Ecuador wünschen, wenn du drei Wünsche frei hättest?

Soziale Gerechtigkeit. Ich würde mir wünschen, dass die elitäre Klassengesellschaft durchbrochen wird und es zu mehr Chancengleichheit kommt. Gerade die Bildung sollte unabhängig von der sozio-ökonomischen Schicht zugänglich sein. In diesem Prozess sollte der Staat Verantwortung übernehmen und investieren.

• Korruption durchbrechen. Ecuador ist eine präsidiale Demokratie, in der das Volk für 4 Jahre einen Präsidenten oder eine Präsidentin wählt. Der Präsident ist Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte zugleich, was ihm höchste Macht über die Geschicke seines Landes einbringt. Bei der Besetzung der wichtigen Posten in der Regierung sind familiäre Beziehungen und die Dicke des Portemonnaies wichtiger als Kompetenzen. Die Interessen des Landes werden den eigenen untergeordnet, wodurch Fortschritt und Kontinuität nur schwer gewährleistet werden können.

• Natur schätzen und pflegen. Ecuador ist ein wunderbares Land. Trotz seiner auf dem Südamerikanischen Kontinent kleinen Fläche bietet es Küste, Hochland, Dschungel und die einzigartigen Galapagos-Inseln. Die Natur ist ein grosses Kapital, welches das ecuadorianische Volk schätzen und pflegen lernen muss.

Der dritte Wunsch war mit ein Grund, warum wir für das Ferienprogramm 2007 die Themen Natur und Umweltschutz gewählt haben.

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Bilder können mittels Anklicken vergrössert werden

Kinder haben voller Eifer beispielsweise PET-Flaschen gesammelt und zur vom Projekt eröffneten Sammelstelle gebracht, wo sie dafür ein kleines Entgelt erhalten.