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Jahresbericht 2008

Solange wir Träume haben, leben wir.
Solange wir leben, geben uns Träume Hoffnung.
Solange es Hoffnung gibt, haben wir keine Angst vor der Zukunft.
Die Zukunft liegt in unseren Händen. Träumen wir sie nicht nur, sondern erleben wir sie.

Treue Webseite-Leserinnen und -Leser

Wir vom Projekt Minadores de Sueños in Quito, Ecuador und vom Schweizer Verein, der das Projekt unterstützt, bleiben unseren Träumen bezüglich einer besseren Zukunft der Kinder in Ranchos los pinos treu. An ihrer Unterstützung spüren wir, dass Sie unsere Träume mittragen. HERZLICHEN DANK und besinnliche Weihnachten.

Unser Jahresbericht 2008 gibt Aufschluss über einige der Aktivitäten in diesem für uns äusserst aktiven Jahr.

Jahresbericht 2008 deutsch
Jahresbericht 2008 spanisch

Gelebte Solidarität

Was ist Solidarität? Wir werden immer wieder dazu aufgefordert, uns solidarisch zu zeigen, solidarisch mit jenen Menschen, denen es weniger gut geht als uns. Mit Menschen, die nicht in einem sicheren Land wie der Schweiz leben können. Der Aufruf zur Solidarität wirkt nicht selten moralisierend.
Doch wie können wir unserer Solidarität Ausdruck verleihen? Reicht der Gedanke, der Respekt und die Achtung vor anderen? Solidarität bedeutet immer auch die Auseinandersetzung mit der Thematik und das „Sich-Bewusstwerden“.

Die Oberstufe Cham (ZG) hat sich während einer Woche intensiv mit dem Thema Solidarität auseinandergesetzt.

Im Rahmen dieser Projektwoche setzte sich eine Gruppe von Jugendlichen zum Ziel, Spendengelder für ein Hilfsprojekt zu sammeln. Die Oberstufenschülerinnen und -schüler des Schulhauses Röhrliberg in Cham gleisten selbstständig Sammelaktionen auf und sammelten während einer Woche für das Kinderporjekt „Minadores de Sueños“. Von der Planung bis zur Umsetzung der Sammelaktion stellten die Jugendlichen alles selber auf die Beine. Nachdem geeignete Aktionen gefunden, Plakate gestaltet und die Einsatzgruppen gebildet waren, konnte es losgehen. Einige Gruppen liessen sich vom Schuhmacher ein letztes Mal in die hohe Kunst des Schuhepolierens einweihen, bevor sie sich dann auf die Strassen begaben. Während drei Tagen herrschte in Cham und Zug ein ungewohntes Bild. Jugendliche boten ihre Dienste als Schuhputzer an! Und die Dienste wurden von der spendablen Kundschaft gerne in  Anspruch genommen. Wer sich nicht die Schuhe putzen lassen wollte, hatte die Möglichkeit sein Velo putzen zu lassen. Auch ein verlockendes Angebot. 
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Der Einsatz der Oberstufenschülerinnen und Oberstufenschüler hat sich gelohnt. Die Kundschaft war zufrieden und spendete grosszügig. So war Ende der Woche eine schöne Summe Spenden zusammen gekommen, welche die Jugendlichen freudig dem Projekt überreichten.

Wir von „Pro Minadores de Sueños“ haben uns sehr über die Solidarität und das Engagement der Chamer Jugendlichen gefreut. Ein grosses Dankeschön an die Oberstufenschülerinnen und -schüler für ihren tollen Einsatz!
Muchas gracias!